Leben in Kolumbien – meine erste Woche

Inhalt

Von Zuhause nach mi casa
Wetter
Leben in Medellín
Die Kolumbianer
Die drei üblichen Fragen
Musik
Firma
Español
Fazit

  

Von Zuhause nach mi casa

 

Um 5:30 Uhr ging es bei starkem Schneefall mit dem Auto zum Flughafen München. Nach dem üblichen Prozedere (Einchecken, Kontrollen, Warten, Einsteigen) ist der Flieger dann erstmal eine Viertelstunde enteist worden. Das heißt man sitzt im Flieger und es hört sich an, als würde einer draußen mit dem Eiskratzer rummachen – als Showeinlage läuft erst rote, dann grüne und dann durchsichtige Flüssigkeit über die Fenster. Als wir dann endlich in der Luft waren hat die durchsichtige Flüssigkeit auch prompt eine Eisschicht auf den Fenstern gebildet.
In Madrid musste ich dann umsteigen (daher das Eis beim Landeanflug getaut ist, sind wir heil runter gekommen). Auf dem Flug nach Bogotá saß ein kleines Mädchen neben mir, dass während des ganzen Fluges brav war und nicht, wie das zwei Reihen weiter vorne, gebrüllt hat wie am Spieß. Obwohl der Junge vor ihr sie getriezt hat, ich wäre ihr Geliebter.
Nach 8 Stunden war ich dann in Bogotá, wo ich neu einchecken musste und einen Schwung Euros getauscht habe. Der Wechselkurs beträgt übrigens etwa 2700 Pesos pro Euro. Also bin ich Millionär, wenn ich mein Gehalt bekomme!
Dann noch mal kurz in die Luft und in Medellín wieder runter. Gleich am Ausgang standen dann auch gleich 4 AIESECer und haben mich empfangen, in ein Auto gesteckt und dann sind wir vom Flughafen (oben auf einem Berg) eine Stunde ins Tal zu meinem neuen Domizil gefahren. Unterwegs haben wir noch in einem Restaurant angehalten und ein paar Arepas con queso und andere Dinge, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, gegessen und von einer Haltebucht den Blick über die Stadt genossen.
Endlich angekommen hat mir Carlina, die “Hausherrin”, alles Wichtige erklärt. So etwa, dass das Bett extra für Deutsche angefertigt ist, also 2 Meter lang ist. (Die Kolumbianer sind alle ungefähr 10 cm kleiner als ich. Wenn ich also irgendwo rumlaufe habe ich immer den Überblick – ziemlich komisches Gefühl.) Außerdem musste ich mein gesamtes Bargeld (bis auf ein paar Pesos) gleich für die Miete für den ersten Monat bezahlen: 390000 Pesos (Na? Kopfrechnen? Okay, 145 Euro.) für mein Zimmer inklusive Telefon-Ortsgespräche, Putzen, Wäsche-wasch-Service und Essen. Ehrlich gesagt komme ich mir vor wie in einem Hotel. Ein besonderes Highlight ist sicher das Essen. Heute gab es:
Frühstück: ein Spiegelei, zwei Toasts, eine Arepa con queso, eine Schüssel Mangostücke, einen Kakao, frisch gepressten Orangensaft und 2 Cracker
Mittagessen: Kichererbsensuppe, Salat, Hackfleisch mit Reis, eine Aguacate (= Avocado) und dazu selbst gemachten Maulbeerensaft
Abendessen: Schnitzel-ähnliches Fleisch mit Reis, Kichererbsen, Mini-Kartoffeln und Maulbeerensaft (und Ketchup, den habe ich allerdings verschmäht um vom nativen Geschmack des Essens kosten zu können).
Am ersten Tag hat mir Alberto, der “Hausherr”, in der Küche auch erstmal 10 Minuten lang gezeigt, was sie da alles an Früchten usw. haben.
Außer Carlina, Alberto und mir wohnen hier noch deren jüngste Tochter (Ana-Sofía), zwei Studenten (Fabian und Darío) sowie Maria die Hausangestellte.
Gleich am ersten Tag wurde ich übrigens gefragt, was Hausangestellte denn in Deutschland so kosten, tja, gute Frage!
Falls mich jemand besuchen möchte, meine Adresse lautet: Calle 35 #78A-21 (das heißt in der 35. Straße, 21 Meter von der Kreuzung mit der Straße 78A entfernt) Die Straßen sind mehr oder weniger in einem Schachbrettmuster angeordnet.
  

Wetter

 

Das ist ja für die Menschen in Deutschland extrem wichtig, hier überhaupt nicht. So etwas wie Wettervorhersagen gibt es hier (zumindest im Fernsehen) nicht. Es macht aber auch keinen großartigen Sinn, da die Temperatur von der Höhe abhängt (z.B. ist es am Flughafen von Medellín deutlich kühler als in der Stadt) und auch die Wolken lassen dann das Wasser wieder aus, wenn sie voll sind. Nun habe ich euch aber mit konkreten Fakten genug auf die Folter gespannt und tue dies mit diesem Satz noch ein bisschen mehr.
Nun, eigentlich ist es hier immer wie an einem schönen Sommertag in Deutschland. Mittags so 32°C und sonst eigentlich immer so, dass man es sich aussuchen kann, ob man lieber mit kurzer Hose und Badeschlappen oder mit langer Hose rumlaufen möchte. Daher es hier ziemlich geringe Luftfeuchtigkeit hat, lässt es sich sehr gut aushalten und ich gehe jeden Mittag von meiner Arbeit etwa 10 Minuten bergauf nach Hause und muss dabei nicht schwitzen.
In der Nacht wird es (wegen der Höhe, Medellín liegt auf 1500m) schon manchmal etwas kühl, besonders, wenn Abends ein Gewitter war, so etwa 17°C schätze ich, denn daher das Wetter hier nicht so wichtig ist, gibt auch kein intaktes Thermometer im Haus. In der zweiten Nacht war genau diese Konstellation, abkühlendes Gewitter und dann danach kein wärmender Sonnenschein mehr, und so habe ich mir in meinem kurzen Pyjama einen Schnupfen geholt.
Die Wolken sind etwa alle 2 Tage “voll” und das äußert sich meistens in einem mächtigen Gewitter (die abschüssige Straße vor meinem Büro verwandelt sich in einen Bach).
Mücken gibt es hier viel weniger als in Deutschland und die AIESECer hier haben mich richtiggehend ausgelacht, als ich gefragt habe, ob ich ein Mosquito-Netz mitbringen soll.
  

Leben in Medellín

 

Hier erwartet ihr nun sicherlich alle einen Bericht, wie ich mir abends die Ohren zu halte, weil ich wegen der lauten Schüsse draußen nicht einschlafen kann. Da muss ich euch enttäuschen. Bis jetzt habe ich noch keinen einzigen Schuss gehört und auch sonst kann ich von nichts (in diese Richtung) berichten. Außer, dass die Leute hier vorsichtig sind und z.B. am Abend drei Riegel vor die Tür legen, ab 21 Uhr nicht mehr zu Fuß gehen und viele Geschäfte ihre Waren durch ein Gitter verkaufen, man das Geschäft selbst also gar nicht betreten kann.
Zum Thema Drogen ist anzumerken, dass diese zwar in Kolumbien angebaut, aber hier kaum konsumiert werden. Das überlassen die Kolumbianer den Europäern und Nordamerikanern (das hat mir jedenfalls der Chef meiner Firma erzählt). Selbst das Zigarettenrauchen ist – zu meiner Freunde – kaum verbreitet. Bis jetzt habe ich nur etwa 10 Menschen überhaupt mal rauchen gesehen.
Jetzt wisst ihr ja, was, es hier alles nicht gibt, aber was gibt es dann? Da hätten wir hierarchische Verkehrsregeln: Die dreckschleudernden, stinkenden aber dafür sehr bunten Busse sind da die Chefs, dann kommen die Taxis, anderen Autos, Motorräder und am Schluss die Fußgänger. Mehrere Male wurde mir schon nahe gelegt etwas mehr auf die Autos zu achten, wenn ich über die Straße gehe.
Außerdem laufen hier dutzendweise Leute rum, die irgendwas verkaufen wollen. Das tragen sie dann entweder über die Schulter (Besen, etc.) oder haben dafür einen Karren (Früchte, Eis, Blumen). So laufen sie dann durch die Straßen und rufen laut was sie so zu bieten haben, viele auch mit Megaphon. An der Firma kommt etwa alle halbe Stunde einer vorbei und ruft was er leckeres für mich hat. Ein Eisverkäufer spielt übrigens Beethovens “für Elise” anstatt zu rufen.
Nun, ich will aber kein falsches Bild setzen, folglich möchte ich noch hinzufügen, dass ich in einem sicheren Viertel wohne und das wenn die Anwohner ihren Müll rausgelegt haben, Leute mit Karren herumfahren und aus dem Müll brauchbare Teile rausholen (z.B. Papier). Das darf man sich aber nicht wie Kinder auf einer Müllkippe vorstellen, sondern da fährt einer mit seinem Karren umher und tastet die Mülltüten von außen ab, holt raus, was er entdeckt hat, und macht die Mülltüte wieder zu.
Überhaupt ist es hier sehr sauber – sauberer als in München. Ein Grund für dieses Erscheinungsbild ist, dass die Anwohner jeden Morgen die Straße und den Rasen im Vorgarten (!) kehren.
Die meisten Leute versuchen hier durch irgendwelche Jobs zu etwas Geld zu kommen. Pures Betteln gibt es kaum (etwa wie in München). Stattdessen gibt es an fast jedem Parkplatz jemanden mit einem roten Tuch, der damit rumwedelnd wie ein Torero die Autos dirigiert, also beim Ein- und Ausparken hilft. Und am Ende der Aufführung steht er dann mit ausgestreckter Hand am Fahrerfenster. Auch Ampeln ziehen solche “Jobs” an: Scheiben putzen, Jonglieren, Feuerspucken, … an größeren Kreuzung versammelt sich da manchmal ein kleiner Zirkus.
  

Die Kolumbianer

 

Wo soll ich anfangen? Na gut, fangen wir mit dem größten Schock an: Die Leute hier haben eine ziemlich verstörte Ansicht, wann man aufstehen sollte. Das heißt: Die Uni beginnt um 6 Uhr in der früh (= Aufstehen um 4:30 Uhr)! Meine Arbeit beginnt um 7:30 Uhr (sehr human!) und so muss ich um 6 Uhr aufstehen, denn um das reichhaltige Frühstück zu vertilgen brauche ich schon mindestens 45 Minuten. Daher es mir einfach nicht möglich ist (vermutlich meine europäischen Gene) so früh schon aktiv zu sein, komme ich immer etwas zu spät in die Arbeit und heute (Sonntag) bin ich nach dem Frühstück wieder ins Bett und habe bis zum Mittagessen weitergeschlafen.
Die Leute (das sind bis jetzt, die in meinem Haus, in der Firma und von AIESEC) sind extrem freundlich und haben unendliche Geduld mit meinem Spanisch. Gestern Abend z.B. hat mir Alberto (trotz meines lausigen Spanischs) eine 3-stündige Einweisung über Kolumbien gegeben (Geschichte, Bodenschätze, Landwirtschaft, …) und anschließend hat mir Fabian noch ausführlich den Stierkampf in seiner Heimatstadt erklärt.
Viele kennen sich hier ziemlich gut mit der Deutschen Fußball Bundesliga aus und wissen die Namen aller Teams. Einer wollte mit mir sogar eine Diskussion darüber anfangen, wer gerade der beste Stürmer in Deutschland ist, aber das mussten wir dann an dem Punkt abbrechen, wo meine Meinung hätte kommen sollen. Wer mein umfangreiches Fußballwissen kennt, weiß warum.
  

Die drei üblichen Fragen

 

Die drei üblichen Fragen lauten:
1. Wie gefällt es dir in Medellín?
Antwort: Bis jetzt sehr gut, aber ich habe außer meinem Viertel und ein paar einzelnen Locations noch nichts gesehen. Aber es ist alles viel sicherer und schöner als ich gedacht hatte. (Ich hatte eher an ein Erscheinungsbild wie ich es in Indien vermute gedacht. Vielleicht gemischt mit ein paar bedrohlich aussehenden Typen, die irgendwo im Schatten an einem Baum lehnen.)
2. Schmeckt dir unser Essen?
Antwort: Ja! Ja! Ja! Besonders lecker sind
– Platanos fritos:
Das sind gebratene Kochbananen (Was weiß ich, warum die auf Deutsch “Kochbananen” heißen?)
– Yucca frito
– Kokosreis
– Ananassaft
2b. Schmecken dir Frijoles?
Das ist eine bestimmte Bohnensorte (so ähnlich wie Kidneybohnen), die ein Teil des kolumbianischen Nationalgerichts sind. Antwort: Ja.
3. Was hältst du von den Frauen hier?
Die Kolumbianer hier sind einhellig der Meinung, dass die Frauen hier die schönsten der Welt sind. Cesar (der Chef der Firma) und ein paar von seinen Freunden (mit denen ich mich zum Fußballspielen getroffen habe (Cesar und ich sind allerdings erst angekommen, als das Spiel schon vorbei war)) wollten schon Wetten abschließen, wie lange es dauern würde, bis ich in eine Kolumbianerin verliebt wäre.
Antwort: Ich habe eine supertolle Freundin in Deutschland, also wird das mit dem Verlieben wohl nichts. Das die Frauen hier hübsch sind kann ich weder widerlegen noch mit einem klaren “Ja!” beantworten. Ist aber wohl schon was wahres dran. Natürlich trifft das aber nicht auf alle zu. Daher ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland nicht von den deutschen Frauen aufgefressen werden will, macht ihr euch auf den Photos am besten selbst ein Bild. (nach einer meiner allertollsten Lieblingszeitungen: Bild dir deine Meinung!)
Nun, wie soll denn dann der Mann aussehen, habe ich die Kolumbianerinnen gefragt. Hübsch soll er jedenfalls nicht sein (sonst sieht er ja aus, wie eine Frau) und Muskeln braucht er auch nicht.
  

Musik

 

Wenn irgendwo Musik läuft werde ich auch immer gleich aufgeklärt, was das gerade ist (Vallenato, Salsa, Tango, …) für mich klingt das – bis jetzt zumindest – alles gleich. Für gewöhnlich finden sich auch immer ein paar, die dann dazu tanzen.
In Medellín gibt es 4 so genannte Kultur-Radiosender, die ausschließlich Musik bringen, also weder Werbung, noch Nachrichten, noch blödes Gelaber. Einer davon spielt nur Klassik (den favorisiert Alberto) und ein anderer hat heute eine Stunde lang während dem Mittagessen lauter deutsche Kinderlieder gespielt (“Alle Vöglein sind schon da”, “Schlaf mein Kindchen schlaf ein”, …) – ich konnte mein Lachen und Kopfschütteln nicht zurückhalten. Carlina hat dazu gemeint, es wäre sehr schöne Musik. Na ja, da kann man geteilter Meinung sein.
Die Musikgruppe aus Deutschland, auf die ich übrigens schon mehrmals angesprochen wurde heißt … Wer errät es? … na? … Rammstein! Und dort besonders das Lied “Du hast”. Wer hätte das gedacht, ich jedenfalls nicht. Besonders toll an Rammstein finden die Kolumbianer die Energie und Power mit der deren Lieder geladen sind.
  

Firma

 

Ich arbeite bei der Firma ADA Limitada. ADA hat insgesamt etwa 30 Mitarbeiter, von denen 20 beim Kunden arbeiten und 10 im Büro. Das Büro ist dabei ein ganz normales Wohnhaus, das halt etwas anders genutzt wird. So ist die Doppelgarage der große Meeting-Raum, im Swimmingpool züchtet Cesar Fische zum Essen und im Hausangestellten Zimmer werden die Computer repariert.
Ein Einstellungsgrund war übrigens, dass der Praktikant kein Spanisch aber dafür gutes Englisch spricht. Und so bringe ich viel Zeit damit zu mit meinen Kollegen auf Englisch zu plaudern. Am Samstag (Ja, da wird bis mittags auch gearbeitet!) sind alle Angestellten in der Firma und die wollten dann alle mit mir reden, so dass ich da überhaupt nicht zu meiner eigentlichen Arbeit gekommen bin. Daher in Kolumbien Englisch in der Schule nur ein Wahlfach ist, bin ich hier der English-King. Was ich sage ist Gesetz! (Umso mehr ärgert es mich dann natürlich, wenn ich mich mal vertippe oder so.)
Als Harry (einer meiner Kollegen) herausgefunden hat, dass ich Aguardiente (Angeblich sowas wie Whisky. In Antioquia (die Region in der Medellín liegt) das “Nationalgetränk”.) noch nicht probiert habe ist er gleich losgezogen und hat welchen besorgt. Er schmeckt leicht nach Minze und hat einen kleinen Nachbrenner, den man hier mit Wasser bekämpft. Eigentlich ganz lecker, ja, obwohl ich, außer in Cocktails, Alkohol eigentlich nicht mag. Verkauft wird der Aguardiente übrigens im Tetra-Pack, weil das so ökonomisch ist!
Daher alle Türen und Fenster immer offen sind, krabbelt auch gelegentlich mal eine der Mini-Ameisen, die es hier gibt auf meinen Schreibtisch. Aber nicht wieder hinunter. Hehe!
  

Español

 

Es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Spanisch man sich über alles Mögliche unterhalten kann. Mir wird ganz übel, wenn ich daran denke, wie grauenvoll es klingen würde, wenn ich nur so wenig Deutsch könnte. Mir wird schon ganz anders, wenn ich daran denke, wozu ich wohl inzwischen alles “si” gesagt habe, obwohl ich es nur so halb verstanden habe. Wahrscheinlich kommt da noch einiges wieder irgendwie zurück.
Auch wenn das oben schon mal steht, muss ich hier noch mal die unerschöpfliche Geduld all derer loben, mit denen ich Spanisch spreche.
Mein größtes Problem ist momentan dass ich immer cumpleaños und cumpañeros verwechsele. Also z.B. Ana-Sofía erzählte, ich wäre gestern mit meinem Geburtstag heimgefahren.
Außerdem habe ich so meine liebe Not, die Sprachen auseinander zu halten und zu den richtigen Leuten in der richtigen Sprache zu sprechen. So habe ich Fabian gestern auf Deutsch gesagt, dass ich schon auf dem Weg zum Telefon bin. Dafür habe ich der Sonja (aus Deutschland) dann eine eMail auf Englisch geschrieben. Am Samstag ist übrigens Andrés von seinem Praktikum bei Hannover zurückgekommen, da haben wir erstmal eine Runde Deutsch geredet. Sehr zum Leidwesen Lindsays, die auch dabei war, aber nur Bahnhof – oder wahrscheinlich nicht mal das – verstanden hat.
  

Fazit

 

Momentan gefällt es mir hier richtig super toll.
Am ersten Wochenende war ich allerdings ziemlich betrübt. Vermutlich Abschiedsschmerz, Unsicherheit und die Erkenntnis, dass ich die nächsten 5 Monate nicht so leicht einfach sagen kann: “So, jetzt habe ich keine Lust mehr, jetzt gehe ich heim.”Auch wenn das natürlich noch lange nicht alles war, was ich hier so erlebt habe (schließlich ist in der ersten Zeit so vieles Neues zu erfahren.) … für heute ist Schluss.

Adios!

Flo

(Hier sagt man normalerweise “Chao”, wie in München. Also eigentlich gar keine große Umstellung.)